Artefakt Toolbox
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Was die Toolbox übernimmt – und was dein Tool selbst tun muss

Die Toolbox startet, speichert und schützt deine Tools. Ein paar Dinge muss jedes Tool aber selbst können. Hier steht, wer was übernimmt und wo die Grenzen liegen.

Wer was übernimmt

Das übernimmt die Toolbox

  • Sie legt das Tool als Kassette ins Regal, mit Name, Symbol, Farbe und Fach.
  • Sie startet es im Vollbild. Die Zurück-Geste bringt dich zur Toolbox zurück.
  • Sie sichert die Werte, die dein Tool mit localStorage speichert, dauerhaft pro Tool. Sie bleiben nach dem Schließen erhalten.
  • Sie lässt das Tool abgeschottet laufen: Es sieht weder deine Bibliothek noch die Daten anderer Tools.
  • Sie arbeitet auch ohne Netz. Alle Tools, die selbst nichts aus dem Internet laden, laufen offline.
  • Sie hebt frühere Fassungen auf (3, 5 oder 10, einstellbar). Wenn du eine Datei mit gleichem Namen einlegst, wird sie zur neuen Version.
  • Sie macht Backups: Alle Tools und ihre Daten lassen sich in eine Datei sichern.
  • Sie zeigt Fehler im Tool an (roter Zähler) und gibt Tool und Wunsch mit „Mit KI ändern“ an den Chat weiter.
  • Sie lässt ein Tool auf Wunsch im Hintergrund weiterlaufen, zum Beispiel Musik oder einen Timer.

Das muss dein Tool selbst tun

  • Mit dem Handy zurechtkommen: viewport-Angabe, große Tippflächen, lesbare Schrift.
  • Seine Werte in localStorage ablegen, wenn sie erhalten bleiben sollen. sessionStorage und Cookies bleiben nicht erhalten.
  • Fehleingaben abfangen, zum Beispiel leere Felder oder eine Division durch null.
  • Einen Exportknopf anbieten, wenn Daten auch außerhalb der Toolbox nützlich sein sollen.
  • Alles Nötige selbst mitbringen: Bilder, Schriften und Code stehen in der Datei, nicht auf fremden Servern.

Grenzen der Toolbox

Grenzen der Toolbox
GrenzeWas das heißt
Eine DateiEin Tool ist genau eine .html-Datei. Projekte aus mehreren Dateien funktionieren nicht.
AbgeschottetEin Tool sieht weder deine Bibliothek noch andere Tools und hat keinen Zugriff auf das Dateisystem. Dateien erhält es nur, wenn du sie ihm im Tool selbst auswählst. Daten an ein anderes Tool schickt es nur nach deiner Freigabe (siehe „Tools miteinander verknüpfen“).
Erweiterte ErlaubnisMikrofon und Kamera gibt es nur, wenn du sie für dieses Tool einschaltest. Dann läuft das Tool nicht mehr vollständig abgeschottet. Schalte das nur für Tools ein, denen du vertraust. Ein Tool kann diese Rechte in der Datei anmelden, dann fragt die Toolbox vor dem ersten Start. Die Tools der Galerie verzichten bewusst darauf. Vorgeschlagen ist, dass die App Kamera und Mikrofon künftig vermittelt, ohne die Abschottung aufzuheben (siehe „Ausblick“).
Eigene DatenbankIndexedDB funktioniert auch abgeschottet. Die Werte müssen sich als JSON darstellen lassen (Datumswerte bleiben erhalten, Blob und ArrayBuffer nicht).
GerätefunktionenVibration, Bildschirm wachhalten, Vollbild und Zwischenablage sind für Tools vorgesehen. Ob sie klappen, hängt vom Gerät ab: im Zweifel ausprobieren.
InternetFunktionen, die das Netz brauchen (zum Beispiel Wetterdaten), laufen nur online. Die Toolbox selbst braucht kein Netz.
Keine KontenEs gibt keine Anmeldung und keinen Cloud-Abgleich. Deine Daten liegen auf dem Gerät. Sicherung machst du per Backup-Datei.
Android und ChromeDie Toolbox läuft auf Android mit Chrome. Eine Version für den Play Store ist in Vorbereitung.

Siehe auch: Tools verknüpfen · Ausblick: Verbindungsschicht