Tools beschreiben: so bekommst du, was du brauchst
Ob du selbst schreibst oder dir ein Tool erstellen lässt: Das Ergebnis ist nur so genau wie die Beschreibung. Hier findest du Bausteine, Vorlagen und Beispiele.
Ob du selbst schreibst oder dir ein Tool erstellen lässt, zum Beispiel von einem KI-Assistenten: Das Ergebnis ist nur so genau wie die Beschreibung. Mit diesen sieben Bausteinen gelingt ein Tool meist schon im ersten Anlauf oder braucht nur noch kleine Korrekturen.
Sieben Bausteine einer guten Beschreibung
Ziel
Ein Satz: Was soll das Tool tun? Nicht „eine App für Haushalt“, sondern „ein Timer, der mich 15 Minuten lang durch einen Raum führt“.
Nutzung
Auf dem Handy, einhändig, unterwegs oder zu Hause? Das bestimmt Größe und Anordnung der Knöpfe.
Funktionen
Drei bis fünf konkrete Dinge, die das Tool können muss. Trenne „muss“ von „kann“ und lass die Wunschliste für die zweite Runde.
Daten
Was soll das Tool sich merken? Schreibe dazu: „in localStorage speichern“ und „Knopf zum Herunterladen der Daten“.
Aussehen und Sprache
Dunkles oder helles Design, große Tippflächen, Sprache der Oberfläche, Farben, wenn du welche möchtest.
Technische Vorgaben
Eine einzige HTML-Datei, keine externen Dateien oder Bibliotheken per Link, keine Anmeldung, funktioniert offline, viewport-Angabe für das Handy.
Ausgabe
Gib vor, wie du das Ergebnis bekommst: der komplette Code in einem Block, mit kurzen Kommentaren in einfacher Sprache.
Erstelle mir ein Tool als EINE einzige HTML-Datei (HTML, CSS und JavaScript zusammen).
Ziel: [Was soll das Tool tun? Ein Satz.]
Nutzung: auf dem Handy, meist einhändig, [Wo und wann: unterwegs, in der Küche, im Büro …]
Funktionen:
1. [wichtigste Funktion]
2. [zweite Funktion]
3. [optional: dritte Funktion]
Daten: Speichere [was] in localStorage, damit es nach dem Schließen erhalten bleibt. Baue einen Knopf ein, der die Daten als Datei herunterlädt.
Aussehen: dunkles Design, große Tippflächen (mindestens 48 px), Schrift mindestens 16 px, Sprache: Deutsch.
Technik: keine externen Dateien, keine Bibliotheken per Link, keine Schriften aus dem Netz, keine Anmeldung. Es muss offline funktionieren und mit <meta name="viewport"> auf dem Handy richtig skalieren.
Ausgabe: der komplette Code in einem einzigen Block, mit kurzen Kommentaren in einfacher Sprache.Soll dein Tool sich so anpassen lassen wie die Tools der Galerie, mit Startvorlagen, Rückgängig und Sichern, oder mit ihnen zusammenarbeiten, nimm die ausführlichen Vorlagen auf diesen Seiten:
Siehe auch: Bauplan der Galerie · Gemeinsame Nachrichten
Beispiele
Drei Beispiele, die du direkt verwenden oder abwandeln kannst:
Erstelle mir ein Tool als EINE einzige HTML-Datei: ein Aufräum-Timer.
Ich wähle eine Zeit (5, 10 oder 15 Minuten) und gebe einen Raum ein. Der Timer läuft groß sichtbar, das Gerät vibriert am Ende, und erledigte Räume werden in einer Liste mit Datum gespeichert (localStorage).
Dunkles Design, große Knöpfe, Deutsch, keine externen Dateien, funktioniert offline. Gib den kompletten Code in einem Block aus.Erstelle mir ein Tool als EINE einzige HTML-Datei: ein drehbares 3D-Objekt (z. B. ein Würfel), das ich mit dem Finger drehen und mit zwei Fingern vergrößern kann.
Nutze nur Canvas oder reines CSS, keine externe 3D-Bibliothek. Ein Knopf setzt die Ansicht zurück. Dunkles Design, Deutsch, offline lauffähig. Gib den kompletten Code in einem Block aus.Erstelle mir ein Tool als EINE einzige HTML-Datei: ein Rechner zum Teilen von Rechnungen.
Eingaben: Rechnungsbetrag, Trinkgeld in Prozent (Voreinstellung 10), Anzahl Personen. Ausgabe: Betrag pro Person, groß dargestellt. Die zuletzt benutzten Werte bleiben in localStorage erhalten.
Dunkles Design, Tippflächen mindestens 48 px, Deutsch, keine externen Dateien. Gib den kompletten Code in einem Block aus.Zwei Prompts für Tools, die nur für dich Sinn ergeben
Diese Tools sind keine Standard-Apps. Sie werten deine eigenen Gewohnheiten aus und laufen komplett auf dem Gerät. Wir haben beide Prompts mit einem Entwicklungs-Assistenten umgesetzt und die Ergebnisse getestet. Dein Ergebnis sieht anders aus, denn jeder Assistent baut es auf seine Weise. Tausche gern Tageszeiten, Einflüsse oder Räume gegen deine eigenen.
Erstelle mir ein Tool als EINE einzige HTML-Datei: einen persönlichen „Energie-Kompass“, der herausfindet, zu welchen Tageszeiten ich am leistungsfähigsten bin.
Eingabe: Mehrmals am Tag trage ich mit einem Tipp ein, wie fit ich bin (Skala 1–5, große Knöpfe), und optional, was mich beeinflusst (schlecht geschlafen, Koffein, Bewegung, Stress, schwer gegessen, draußen gewesen). Jeder Eintrag bekommt einen Zeitstempel.
Auswertung nur aus meinen eigenen Daten, ohne Server:
- Rhythmus: eine Heatmap. Zeilen sind fünf Tageszeiten (6–10, 10–13, 13–15, 15–18, 18–23 Uhr), Spalten Mo bis So, jede Zelle zeigt den Durchschnitt, farbig von rot (1) bis grün (5).
- Muster: meine beste und schwächste Tageszeit, mein stärkster und schwächster Wochentag, und welche Einflüsse mich im Schnitt um mindestens 0,2 Punkte besser oder schlechter machen (nur wenn mindestens 4 Einträge mit und 4 ohne den Einfluss vorliegen). Formuliere kurze Empfehlungen, zum Beispiel wohin konzentrierte Arbeit gehört. Keine medizinischen Aussagen.
- Muster erst ab 8 Einträgen zeigen. Davor einen hilfreichen Leerzustand mit Knopf „Beispieldaten laden“ (drei Wochen plausible Daten, später wieder entfernbar).
Ansichten als Tabs unten: Jetzt, Rhythmus, Muster, Daten. In „Daten“: Export als JSON und CSV, Import einer JSON-Datei, alles löschen mit eigener Rückfrage.
Technik: eine einzige HTML-Datei, keine externen Dateien oder Bibliotheken, localStorage mit versioniertem Schlüssel (in try/catch, mit Rückfall auf den Arbeitsspeicher), funktioniert offline, kein alert/confirm (eigene Dialoge), mobil zuerst, dunkles Design, Tippflächen mindestens 48 px, Texte auf Deutsch und Englisch je nach Gerätesprache. Gib den kompletten Code in einem Block aus.Ergebnis herunterladen: Energie-KompassSo sieht ein Ergebnis dieses Prompts aus. Lege die Datei in der Toolbox ein oder sieh sie dir im Editor an.
Erstelle mir ein Tool als EINE einzige HTML-Datei: ein „Raum-Radar“, das mir zeigt, was im Haushalt jetzt Aufmerksamkeit braucht, statt mich starren Putzplänen folgen zu lassen.
Aufbau: Räume mit Aufgaben. Jede Aufgabe hat eine Dauer in Minuten und einen Rhythmus in Tagen (zum Beispiel Bad, Waschbecken putzen: 5 Min., alle 3 Tage) und merkt sich, wann sie zuletzt erledigt wurde. Die Dringlichkeit ist der Anteil des Rhythmus, der schon verstrichen ist: unter 60 % grün, bis 100 % gelb, darüber rot. Zeige sie als Balken mit Text, zum Beispiel „vor 4 Tagen · in 3 Tagen · 15 Min.“.
Ansichten als Tabs unten:
- Plan: oben ein Ring „Raum-Frieden“ (Anteil der Aufgaben unter 100 %) und die Minuten, die ich diese Woche geschafft habe. Ich wähle 5, 10, 15 oder 30 Minuten, und das Tool schlägt die dringendsten Aufgaben vor, die in diese Zeit passen (dringendste zuerst, nur Aufgaben ab 60 %). „Erledigt“ hakt eine Aufgabe ab, in der Meldung steht ein Rückgängig-Knopf.
- Räume: pro Raum eine Karte mit Status („Alles frisch“, „Bald dran“, „Dran“) und allen Aufgaben. Aufgaben und Räume lassen sich hinzufügen, bearbeiten und löschen, mit eigenen Dialogen.
- Daten: Export und Import als JSON und ein Neustart mit Beispielräumen (Küche, Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur mit sinnvollen Aufgaben).
Technik: eine einzige HTML-Datei, keine externen Dateien oder Bibliotheken, localStorage mit versioniertem Schlüssel (in try/catch, mit Rückfall auf den Arbeitsspeicher), funktioniert offline, kein alert/confirm (eigene Dialoge), mobil zuerst, dunkles Design, Tippflächen mindestens 48 px, Texte auf Deutsch und Englisch je nach Gerätesprache. Gib den kompletten Code in einem Block aus.Ergebnis herunterladen: Raum-RadarSo sieht ein Ergebnis dieses Prompts aus. Lege die Datei in der Toolbox ein oder sieh sie dir im Editor an.
Nachbessern in kleinen Schritten
- Ändere pro Runde eine Sache. Wer fünf Wünsche auf einmal äußert, bekommt oft etwas, das an anderer Stelle kaputt ist.
- Gib den bisherigen Code mit und sage, was unverändert bleiben soll.
- Beschreibe Fehler genau: Was hast du getippt, was ist passiert, was hast du erwartet?
- Bitte immer um die komplette Datei, nicht um Ausschnitte. So kannst du sie direkt einlegen.
- Frage nach, wenn du etwas nicht verstehst: „Erkläre mir in einfachen Worten, was dieser Teil macht.“
- In der App: Tool-Menü ⋮ › Werkstatt › „Mit KI ändern“. Die Toolbox baut den fertigen Wunsch samt Code für den Chat und erkennt die Antwort als neue Fassung desselben Tools.
Hier ist mein bisheriges Tool (komplette Datei unten). Ändere NUR Folgendes: [ein Wunsch, z. B. “Füge einen Minus-Knopf hinzu”]. Alles andere soll unverändert bleiben. Gib die komplette, geänderte Datei in einem Block aus.
[Code hier einfügen]